Interviews

22.08.2016: Die Menschheit im Umbruch. Perspektive durch Intuition.

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Eva Herman und Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.
Vielen Dank an: http://quer-denken.tv.

 

02.08.2016: Gültige Stimme - Rico Albrecht im Verhör bei Roland Düringer

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Was ist ein gutes Leben? Was läuft falsch? Was braucht es? Wer ist eine gültige Stimme? Rico Albrecht, der deutsche Systemkritiker und Verschwörungsgegner betrachtet diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven. In Roland Düringers Verhörzimmer geht er auch auf die wirtschaftlichen Ursachen und Lösungen ein und zeigt die Grenzen des Wissbaren auf. Vielen Dank an: www.puls4.com/gueltige-stimme.

 

23.07.2016: Der Brexit: Will England eine neue Weltordnung?
Andreas Popp bei quer-denken.tv im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

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Nach dem Brexit wird es immer deutlicher: Eine völlig neue Weltordnung scheint in Vorbereitung zu sein. Verlieren die USA ihre Position als Weltpolizei? Welche neuen Verbindungen sind es, die auch die Welt-Leitwährung, den „Petro-Dollar“, schon bald abzulösen in der Lage sein könnten?

Während die weltweiten Massenmedien keinen Tag vergehen lassen, an dem sie den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nicht als einen bedeutsamen Fehler darzustellen versuchen, welcher „ungeahnte wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen wird“, bewegen sich die Figuren auf dem Schachbrett im Hintergrund offenbar in eine ganz andere Richtung – ist der Brexit wirklich ein Damoklesschwert, welches über Europa und der Welt schwebt?

Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt erläutert Andreas Popp zunächst die besondere historische Beziehung zwischen Großbritannien und den USA. Ein wichtiger Baustein, um diese „Verbindung“ zu verstehen: Der sogenannte Unabhängigkeitskrieg 1776. Wer wollte sich hier eigentlich von wem unabhängig machen? In dem Interview geht es um einen 1902 gegründeten „transatlantischen Club“, die Pilgergesellschaft (The Pilgrims Society), ein wichtiges Instrument, um die Freundschaft der beiden Mächte zu besiegeln. Doch welche Bedeutung hat die Pilgrims Society eigentlich bis heute, wenn es um das aktuelle, politische Geschehen auf dem Globus geht?

Das anglo-amerikanische Bündnis: Über weite Zeitläufe hinweg knirschte es hier immer wieder. So weigerte sich Washington unter anderem, an der Architektur des Commonwealth teilzunehmen, da es sich London gegenüber stets als gleichwertig einschätzte. Und bei der Gründung der EU lag der Fokus ganz offensichtlich darauf, die Machtstrukturen anderer Staaten auszuhebeln, indem man die Verträge der privaten Parteien über das geltende Recht stellte. Fatale Entwicklungen…

Doch wie hängen die Unabhängigkeitserklärung der USA gegenüber GB, die besondere Freundschaft der beiden Staaten, die beiden Weltkriege, die voranschreitende umfassende Privatisierung in den einzelnen Ländern, die EU, Deutschland und seine Instrumentalisierung, NATO, Gladio, das Commonwealth, die momentane katastrophale wirtschaftliche Lage der USA, TTIP, CETA, deutsche Überschüsse, die Leitwährung, chinesische Anleihen, die SCO, die City of London, das britische Königshaus und vieles mehr mit dem BREXIT zusammen? Wer ist Gewinner, wer Verlierer?

Die Machtachse der beiden Giganten scheint immer mehr zu bröckeln, auch wenn die zahllosen, geheimen Abkommen immer wieder dazu führten, daß andere Staaten weltweit zugunsten der wirtschaftlichen, aber auch imperialen Interessen, geschwächt und abhängig gemacht werden konnten.

Doch wie sieht es heute, ganz aktuell nach dem Brexit, in dem berühmten Machtzentrum aus?

Der Brexit bringt Licht ins Dunkel, vielleicht ist er weniger Fluch als Segen, eine große Chance eventuell, sich aus der globalen Unterwerfung privater Machtinteressen zu lösen.

Das Gespräch zwischen Andreas Popp und Michael Friedrich Vogt ist eine hochinteressante Analyse der momentanen, weltpolitischen Lage, die einen Ausblick auf eine möglicherweise überraschende Wende der derzeitigen Zustände in Europa bietet.

 

27.06.2016: Wie kann Deutschland wirklich helfen?
Rico Albrecht bei Speaker's Corner im Gespräch mit Anna Maria August

Die Einwanderungspolitik der Bundesregierung wird in Medien und Politik als humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge bezeichnet. Für diesen scheinbar guten Zweck stehen plötzlich schier grenzenlose Geldmengen und viel Platz zur Verfügung. Doch um in den Genuss deutscher Hilfe zu kommen, muss man zuerst gewisse Hürden überwinden und eine lebensgefährliche, kostspielige Schlepperreise nach Deutschland überstehen. Dementsprechend kommen überwiegend junge, kräftige Männer, die dafür auch die finanziellen Mittel zur Verfügung haben. Zurück bleiben Frauen, Kinder, Alte, Schwache, Kranke und Arme – und Staaten, deren wirtschaftliche Basis und Verteidigungsfähigkeit ausbluten. Doch damit nicht genug. Diese Art von Hilfe kostet den deutschen Steuerzahler ein Vielfaches von dem, was humanitäre Hilfe in Krisennähe gekostet hätte.

Im Gespräch mit Anna Maria August widerlegt Rico Albrecht den Vorwand einer humanitären Hilfe anhand von einfachen, öffentlich verfügbaren Zahlen, Daten und Fakten. Daraus ergibt sich, was wirklich geschehen müsste, wenn Deutschland die Aufgabe ernstnehmen würde, sich selbst zu erhalten und die Not auf der Welt zu lindern. Dabei geht es auch darum, wie jeder Einzelne zu einem humanen Wandel beitragen kann.

 

19.06.2016: Wurde Brüsseler EU im Dritten Reich geplant?
Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Internationalismus

 

09.06.2016: Intuition als Grundlage der Forschungen - Andreas Popp im Interview bei CelleTV

 

16.05.2016: Auf ein Wort mit Eva Herman CELLEHEUTE

 

24.03.2016: Deutschland am Scheideweg: Die Illegalität der Einwanderung und der Verfall des Staates.
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider & Prof. Dr. Jost Bauch im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Die Masseneinwanderung, die wir in Deutschland seit September 2015 erleben, passt absolut nicht mit der rechtsgültigen Gesetzeslage überein. In Deutschland gibt es das Asylrecht. Sauber formuliert ist es im Grundgesetz verankert. Die Entscheidungsträger in der aktuellen Einwanderungspolitik berufen sich bei ihren Taten darauf. Doch passen Taten und Gesetz überhaupt zusammen?

„Keinesfalls“ meint Karl-Albrecht Schachtschneider. Denn eine Begründung mit und aus dem existierenden Recht hat er bisher noch gar nicht wahrnehmen können. Für ihn ist die Auslegung der derzeitigen Asylpolitik der Bundesregierung nur ein zarter Hauch aus dem Gesetzestext, welcher hinzukommend noch wahnwitzig interpretiert werde. Denn es sei vor allem so, dass die Gesetze, die bestimmte Schutzrechte begründen – auch das Asylrecht – massiv umgangen werden.

Denn im deutschen Asylrecht heißt es explizit, dass Asyl nicht in Anspruch nehmen kann, wer aus einem Land der Europäischen Union oder einem sicheren Drittstaat, wie zum Beispiel der Schweiz, einreist. Darüber hinaus gibt es noch ein weiteres Schutzrecht, nämlich das des „Flüchtlings“. Wird einem Einwanderer der Flüchtlingsstatus anerkannt, so genießt dieser das sogenannte „kleine Asylrecht“, das heißt er darf nicht abgeschoben werden. Karl-Albrecht Schachtschneider weist explizit darauf hin, dass durch das kleine Asylrecht kein Einreiserecht begründet wird. Wenn jemand eingereist ist, stellt sich die Frage, ob legal oder illegal. Bei illegaler Einreise stellt sich die Frage, ob der Flüchtlingsstatus überhaupt anerkannt werden muss.

Diese Frage wird im Asylgesetz geregelt. Dort heißt es, daß niemand einreisen darf, der nicht über irgendeinen Einreisetitel verfügt, Staatsbürger oder Unionsbürger ist. Von den bisher weit über einer Million eingereisten Einwandern seit August 2015 sei kein einziger nach gültigen Recht eingereist, so Karl-Albrecht Schachtschneider.

Der Soziologe Jost Bauch spricht bei der aktuellen demographischen Entwicklung von der Bildung einer Multiminoritätengesellschaft bis zu einem gezielten Ethnosuizid der Deutschen. Die Deutschen – schon vor mehreren Jahrzehnten von Experten warnend prognostiziert – sind auf dem Weg zum selbstgewählten Volkstod. Die Zukunft der Enkelgeneration wird gerade verspielt. Es ist absehbar, dass spätestens um 2090 herum die Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verlieren und zu einer Minderheit neben anderen werden.

Berücksichtigt man die Tatsache, dass die deutsche Minorität eher alt, die eingewanderten Minoritäten eher jung sein werden, so dürfte klar sein, dass eingewanderte Minoritäten ihren Anspruch auf Dominanz geltend machen werden. Verteilungskämpfe zwischen den verschiedenen ethnischen und kulturellen Gruppierungen sind unausweichlich, wobei die "altdeutsche" Fraktion in diesen Verteilungskämpfen schlechte Karten hat. Verstärkt wird diese Entwicklung durch unterschiedlichen Religionen – einer schwachen und sich aufgebenden christlichen bei den Einheimischen auf der einen und einem aufstrebenden Islam bei den Einwandern auf der anderen Seite.

Jost Bauch schließt vor dem Hintergrund der Dynamik des Prozesses und des kompletten Scheiterns der "Multikulti-Gesellschaft" und der Integrationsillusionen auch bürgerkriegsähnliche Entwicklungen nicht aus.

http://www.kaschachtschneider.de

Publikationen:
Karl Albrecht Schachtschneider/Jost Bauch Einwanderung oder Souveränität: Deutschland am Scheideweg
Karl Albrecht Schachtschneider, Erinnerungen ans Recht
Karl Albrecht Schachtschneider, Die Souveränität Deutschlands: souverän ist, wer frei ist
Jost Bauch, Der Niedergang: Deutschland in der globalisierten Welt. Schriften wieder den Zeitgeist.
Jost Bauch/Harald Seubert, Deutschland und Europa in einer veränderten Welt (Weikersheimer Dokumentation)

http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/251-schachtschneider-quo-vadis-europa

http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/81-die-souveraenitaet-deutschlands-in-europa

http://quer-denken.tv/index.php/beitraege/11-archiv/2142-sterben-die-deutschen-aus

 

20.02.2016: Gültige Stimme - Eva Herman im Verhör bei Roland Düringer

Im Verhör bei Roland Düringer: Eva Herman. Welche politischen Mechanismen sorgen für Umerziehung und Unfreiheit des Menschen? Warum sieht das Hamsterrad von innen wie eine Karriereleiter aus? Wie wird ein Mensch selbstbewusst, was macht ihn stark? Und: Ist wirklich jeder Mensch zum Zeitpunkt seiner Geburt geschlechtslos, wie es das politische Establishment mit seinem Gender-Mainstreaming-Programm festlegen möchte? Der österreichische Satire-Journalist Roland Düringer im Gespräch mit der Autorin Eva Herman im österreichischen Fernsehen.

 

26.01.2016: Gültige Stimme - Andreas Popp im Verhör bei Roland Düringer

Im Verhör bei Roland Düringer: Andreas Popp. Er ist Dozent für Makroökonomie und hat die Wissensmanufaktur gegründet - ein Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik. Der deutsche Autor hat mehrerer Bücher geschrieben und sieht sich selbst als "Klardenker", der die Politik und Wirtschaft hinterfragt. Jetzt steht er Roland Düringer Rede und Antwort zu den Fragen: Was ist ein gutes Leben? Was läuft falsch? Was braucht es? Wer ist eine gültige Stimme?

 

24.01.2016: Nicht Flüchtlingskrise: Arglistige Umsiedlung – Rico Albrecht im NuoViso Talk

Mehrsprachige Werbevideos für Asyl in Deutschland, Einladungen u.a. mit Selfie von Angela Merkel, Aussagen wie „Wir haben Platz in Deutschland“ von Joachim Gauck (Details) und Sozialleistungen für alle wirken als anziehende Kraft auf der einen Seite. Auf der anderen Seite erzeugen Kriege, Ausbeutung, Waffenexporte und die Unterstützung von Terror durch Verbündete die abstoßende Wirkung. Beides zusammen setzte schließlich eine Massenbewegung in Richtung Deutschland in Gang, dessen Osten z.B. für Anetta Kahane „zu weiß“ ist. Während uns diese Umsiedlung als „humanitäre Hilfe“ verkauft wird, wird den Bedürftigsten vor Ort nicht hinreichend geholfen, viele kommen auf dem gefährlichen Weg ums Leben. Und all das soll Fachkräftemangel und demographischen Wandel beheben? Mit interessanten Fakten und nüchterner Logik wiederlegt Rico Albrecht diese Vorwände im NuoViso Talk.

 

06.01.2016: Andreas Popp über Parteivertreter und Volksvertreter bei RT deutsch

 

19.12.2015: Geld und Eigentumsrechte sind Ursachen unserer Verwerfungen
Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 2. Quer-Denken-TV-Kongress

Andreas Popp zeigt an aktuellen Beispielen auf, dass die derzeitigen Systeme von Finanzen, Wirtschaft, Politik und Medien massiv kranken. Die derzeit allumfassend herrschenden Lügen, so Popp, drängen sich den Bürgern unserer Gesellschaft an vielen Stellen geradezu auf, die Macht der Mainstream-Medien, die dies häufig noch zu vertuschen suchen, bröckelt zunehmend. Zwar fallen die Symptome des kranken Systems schnell ins Auge. Doch die wirklichen Ursachen bedürfen genauer Erforschung, um wirklich visionär entwickelt werden zu können.

Popp ist der Ansicht, dass das alte, kranke System zuerst scheitern muss, bevor es etwas Neues, Gesundes geben kann. Zum Beispiel habe das Geld im Vergleich zu Zeiten der D-Mark heute nur noch einen Bruchteil des Wertes, die Inflation habe bereits einen Großteil des Wohlstands in Deutschland vernichtet. Der Plan B der Wissensmanufaktur bietet dagegen ein fließendes Geldsystem mit Umlaufsicherung an, welches den gesunden, maßvollen Handel in der Wirtschaft anstoßen soll. Die Forschung am Plan B, so Popp weiter, ist ein fortwährender Prozess, den die Wissensmanufaktur seit Jahren betreibt; so sei man schließlich auf das berühmte Vier-Komponenten-Lösungsmodell gekommen, welches die Gesellschaft aus den derzeitigen, schweren Verwerfungen herauszuführen in der Lage wäre. Der Plan B beinhaltet: freie Presse, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen und fließendes Geld. Mit diesen Komponenten könnte, so Popp, tatsächlich ein gesellschaftlicher Neuanfang begonnen werden.

 

09.12.2015: „Ersetzungs-Migration“? Eva Herman bei RT zur UN-Studie über „Replacement Migration“

Quellen:
www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm
www.un.org/esa/population/publications/ReplMigED/chap5-Concl.pdf

Im Interview bei RT deutsch spricht die Journalistin Eva Herman Studien und Lösungsvorschläge der Vereinten Nationen an, die Anfang 2000 veröffentlicht wurden. Danach sollen die geburtenschwachen Staaten Europas nur durch Zuwanderung von Migranten (im erwerbsfähigen Alter) sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich eine Zukunft haben können. Titel, Ziel und Schlüsselbegriff des UN-Papiers ist „Replacement Migration“, also „Ersetzungsmigration“ – eine Ersetzung der Bevölkerung durch Einwanderer aus fremden Kontinenten. Eine rückläufige demografische Entwicklung in Europa und den USA durch negative „Fruchtbarkeitsmuster“ und das „sinkende Reproduktionsniveau“, so die Studie, machten schon bald, eine selbständige, wirtschaftliche Entwicklung der genannten Staaten unmöglich. In dem UN-Szenario werden bis zu 11 Millionen Einwanderer bis Ende 2016 – alleine für Deutschland – als Größenordnung genannt. Wer sich also derzeit über die durch Bundeskanzlerin Merkel ausgerufene bedingungslose Einwanderung noch wundern möchte, dürfte schlüssige Antworten in diesem UN-Papier finden. Ob die Deutschen und die Migranten von der durch Kriege und Einladungen herbeigeführten Völkerwanderung jedoch profitieren werden, bleibt eine andere Frage.

Die Journalistin Eva Herman sieht als Hauptursache der demographischen Entwicklung, welche ihren Lauf in den sechziger Jahren begann, (neben der legalisierten Einführung von Verhütungsmitteln) in allererster Linie den Feminismus, dessen Folgeprogramm im Jahr 1995 durch die UN -Weltfrauen-Konferenz in Peking als das neu entwickelte Geschlechterprogramm „Gender Mainstreaming“ nahezu weltweit verankert wurde. Eva Herman weist seit über 15 Jahren in ihren Interviews, Büchern und Artikeln auf dieses gesellschaftsumwälzende Problem höchster Relevanz hin. In den Gender-Programmen, die weltweit gesetzgebende Wirkung besitzen, wird in erster Linie eine Loslösung von den natürlichen, geschlechtsspezifischen Merkmalen und Unterschieden zwischen Mann und Frau gefordert, Gender wurde verpflichtend aufgenommen in die gesetzgebenden Politikprogramme der westlichen Welt (Auflösung der Geschlechter von Mann und Frau), und damit gleichzeitig die Fortführung der zuvor installierten Feminismus-Programme, zu denen in erster Linie die Erwerbstätigkeit der Frau gehört, während mit der Wichtigkeit der Zuwendung das Thema Kinder und Familie deutlich in den Hintergrund geschoben wird. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Wertschätzung für letztere Aufgaben rückten somit an drastisch nachgeordnete Position. Der zielgerichtete Fokus von Frauen in USA und Europa rückte durch dieses Umerziehungsprogramm, welches die westliche Welt innerhalb eines halben Jahrhunderts erheblich verändert hat, deutlich auf das Ziel von Beruf und Erwerbstätigkeit. Deutliche in den Hintergund hingegen geriet der Kinderwunsch sowohl bei den Frauen, als auch, durch den monetär ausgerichteten Fokus, schließlich bei den Männern: Die demografische Fehlentwicklung nahm ihren Lauf.

Eva Herman sieht im Gegensatz zu den Vereinten Nationen nicht die Zuwanderung aus geburtenstarken Kontinenten wie Afrika und Arabien als Lösung, sondern das Aufbrechen dieses überlebenswichtigen Themas innerhalb der westlichen Gesellschaft: Eine grundlegende Systemveränderung in der Gesellschafts- und Berufswelt. Feministische und Gender-Ziele wie die angebliche Unabhängigkeit der Frau vom Mann, die für die Atomisierung der Familie, der zahllosen Zerrüttung in Ehen und Partnerschaft verantwortlich sind, gilt es abzuschaffen. Familienerhaltende Programme auf Grundlage des natürlichen Lebens und Verhaltens von Mann und Frau wären neu zu konstruieren und zu begründen. Die Familie als kleinste Kern-Einheit einer Gesellschaft ist für diese überlebenswichtig. Sinn, Ziel und vor allem gesellschaftliche und finanzielle Wertschätzung derselben, sowie auch der Aufgabe der Mutterschaft innerhalb der Familie, gilt es deswegen wiederherzustellen. Dies liegt übrigens auch im Grundbedürfnis der Menschen selbst, wie eine europaweite Studie aus dem Jahr 2011 zeigt. Danach sind die „ganz normalen“ Menschen auf dem europäischen Kontinent zu fast sechzig Prozent der Ansicht, Frauen sollten sich wieder mehr ihrer traditionellen Rolle als Hausfrau und Mutter zuwenden.

 

 

Frühere Interviews finden Sie in unserem Archiv

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