
Krieg Europa gegen Russland?
Strategiepapier zur Entmachtung Russlands
Auf der Website von german-foreign-policy.com wird aktuell ein hochspannendes Strategiepapier veröffentlicht, welches offenbar die Entmachtung Russlands zum Ziel hat.
Ich interpretiere seit langem einen geplanten Angriffskrieg der EU – Lobbyisten im Schulterschluss mit der NATO gegen Russland, aber es ist trotzdem erschreckend zu realisieren, wie sich diese Interpretation immer mehr als Realität herausstellt, denn im Inneren hofft man ja doch, dass man sich täuscht.
Offiziell prolongiert die EU natürlich weiterhin das Narrativ, dass Russland die EU angreifen wolle, was nun wirklich absurd erscheint, denn so dumm ist Russland nicht, einen übermächtigen Gegner wie die NATO anzugreifen und seine Existenz aufs Spiel zu setzen.
Das neue Strategiepapier der EU-Denkfabrik EUISS fordert, die EU müsse Russland in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik „entmachten“. Das Dokument legt nun Vorschläge für praktische EU-Maßnahmen gegen Russland vor.
Die EUISS stellt sich betont als unabhängiges Institut dar, aber das ist mit wenigen Recherche-Klicks in Frage zu stellen. Man wäre nur dann unabhängig, wenn es keinen Einfluss auf diese Denkfabrik gäbe, aber den gibt es offensichtlich.
1. Diese Organisation wird durch die EU-Mitglieder nach einem bestimmten Finanzierungsschlüssel mit Geldmitteln versorgt. (Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch, was gespielt wird)
2. Man muss außerdem dazu wissen, dass diese EUISS einem sicherheitspolitischen Komitee (PSK) unterliegt.
3. Diese PSK-Organisation ist wiederum ein zentrales Gremium der Europäischen Union im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Sie ist dem Rat der Europäischen Union unterstellt und spielt eine Schlüsselrolle in der EU-Kriegspolitik, auch wenn man sich natürlich den Anschein der puren humanitären Ausrichtung gegeben hat.
Kurz: Die Denkfabrik EUISS mit 40 Mitarbeitern ist aus meiner Sicht eine strategische Planungsorganisation, die zurzeit offenbar den Auftrag erfüllen soll, Russland strategisch zu vernichten.
Nun veröffentlicht dieses Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien ein neues strategisches Handbuch mit Vorschlägen zur „Entmachtung“ Russlands in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik.
Es geht um eine Analyse Russlands angeblicher „hybrider Kriegsführung“ vor allem mit seiner Position in fünf strategisch wichtigen Weltgegenden – in China, der Asien-Pazifik-Region, dem südlichen Mittelmeerraum, Südosteuropa und Subsahara-Afrika.
So heißt es etwa, China sei zwar Russlands wichtigster strategischer Kooperationspartner, doch habe sich gezeigt, dass Peking auf Druck reagiere, was die EU ausnutzen könne.
Man baut also darauf, dass man diese „Freundschaft“ zwischen den zwei Ländern durchaus zerstören könne.
Nun erstreckt sich die „strategische Beziehung“ zwischen den beiden Ländern auf Militär, Wirtschaft, Diplomatie und den Austausch von Informationen. Gerade militärisch hat China ein starkes Interesse daran, dass Russland in seinem Krieg erfolgreich ist, denn es beliefert Russland u.a. auch mit Zubehör für die Rüstung.
Der Handel zwischen Russland und China hat in jüngster Zeit stark zugenommen. Chinesische Maschinen und Elektrogeräte sind für Russland zu einer wichtigen Lebensader geworden.
Nun geht es in dem gesamten Strategiepapier vor allem darum, Ansatzpunkte zu finden, wie man Russland strategisch mit ökonomischen Druckmitteln vernichten könne. Wir kennen diese Methoden ja bereits sichtbar aus den Sanktionsmaßnahmen.
So widmet sich die Denkfabrik z.B. der Asien-Pazifik-Region, die man offenbar ins Visier der ökonomischen Angriffe genommen hat. Alles dreht sich gewissermaßen um eine strategische und geopolitische Einkreisung von Russlands Interessen.
Da spielt auch der südliche Mittelmeerraum eine Rolle, oder Südosteuropa. Selbst die Region südlich der Sahara wird explizit analysiert.
Die Autoren des EUISS-Papiers schlagen eine große Kampagne vor, die Russland an den Pranger stellt.
Dazu werden die üblichen Narrative genutzt, wie Menschenrechtsverletzungen oder die angebliche „Misshandlung von Migranten“ durch russische Söldner usw.
Die Planung wird kolportiert, um mit der Unterstützung von „unabhängigen Journalisten“, durch sogenannte „Faktenchecks und positive Berichterstattung“ eine Diffamierungskampagne Russlands in den Ländern aufzubauen, in denen Russland erfolgreich ökonomisch kooperiert.
Diese ökonomischen Kriegsstrategien sind aber nur ein Teil der Kriegsführung gegen Russland.
Ein anderes Thema schwirrt im Raum der Kriegslüsternheit. Man plant nämlich eine neue Weltbank für Waffen. Das geht aus einem Geheimplan Europas für Rüstungsmilliarden hervor, wie selbst die WELT berichtet hatte.
Für den Vorstoß gegen eine fest installierte russische Grenzsicherung braucht man natürlich weit mehr Waffen, als für die eigene Verteidigung, die ja derzeit mehr als gewährleistet ist, wenn man es allein aus Sicht der Militärkosten ableitet.
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Said Werner sagt dazu, dass Europa dringend aufrüsten müsse, dafür aber das Geld fehlen würde.
Werner ist als Berater für das Projekt der Gründung einer Weltbank für Waffen tätig und forscht an der MIT Sloan School of Management im US-Bundesstaat Massachusetts.
Er visiert diese (salopp formuliert) „3. Weltkriegsbank“, bereits in 20 Monaten an.
Man ist offenbar der Ansicht, dass man über die bisherigen Finanzierungsmodelle das Geld für die GIGA-Aufrüstung nicht bewerkstelligen kann.
Und hier kommt eine weitere Denkfabrik (die aus meiner Sicht eigentlich NGOs der Rüstungsindustrie sind) ins Spiel. Die Brüsseler Denkfabrik Bruegel und das Kieler Institut für Weltwirtschaft wollen jährlich(!) zusätzliche 250 Milliarden Euro anhäufen, um auch ohne die USA gegen Russland militärisch bestehen zu können. Das schafft man nicht mit den normalen Finanzinstrumenten wie Kriegs-Anleihen.
Man spricht offen von benötigten 50 Brigaden mit 300.000 Soldaten und 3400 neuen Panzern, was die aktuellen Bestände aller großen Streitkräfte auf dem Kontinent übersteigt. Man ist offenbar in einem regelrechten Kriegsrausch.
Fachleute sprechen von der DSR-Bank, das steht für „Defence, Security and Resilience Bank“, auf Deutsch: „Bank für Verteidigung, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit“. Ersonnen wurde sie von Rob Murray, einem ehemaligen britischen Offizier und hohen Nato-Funktionär.
Viele Abgeordnete der EU stehen schon Spalier, als würde sich die EU den Briten unterwerfen wollen und deren Kriegspläne in Europa voll unterstützen.
Eine Taskforce in Großbritannien unter dem Vorsitz von Verteidigungsminister John Healey und Finanzministerin Rachel Reeves empfahl diesen Monat ebenfalls die Gründung der DSR-Bank. London, schrieb die Gruppe in einem Bericht, solle dabei eine zentrale Rolle spielen und zum „führenden globalen Standort für Investitionen in die Verteidigung“ aufsteigen.
Offenbar lernt man wieder nichts aus der Geschichte und manövriert sich strategisch in einen nächsten großen europäischen Krieg, wobei Wiesbaden hier eine zentrale Rolle spielt. Dort wurden ja schon in der jüngsten Vergangenheit des Ukraine-Krieges die Koordinaten gesteuert, um Russen auf dem Gebiet der russischen Föderation zu töten.
Ich frage mich manchmal, wie unfassbar ignorant man sein muss, diese extrem expandierende Gefahr eines neuen Krieges speziell auch in Deutschland zu verdrängen.
Keine Demos für den Frieden. Keine Demos für Verhandlungen. Keine Demos für eine nachbarschaftliche Freundschaft mit Russland. Nichts. Und das in Deutschland im Jahre 2025!
Kurz noch zur Frage, wie genau denn diese neue Weltbank für Waffen funktionieren soll, die man plant.
Die WELT beschreibt es ganz offen. Man plant demnach, dass die Mitglieder – etwa Deutschland, Großbritannien und Italien – Geld überweisen. Die Bank nutzt diese Einlagen, um günstig Kapital mit einem Schulden-Hebel aufzunehmen. So entsteht ein großer Topf. Daraus können Kredite an Länder vergeben werden, die normalerweise hohe Zinsen zahlen müssten, weil ihre Bonität als schwach gilt.
Somit würde man auch die armen EU-Länder mit in die Rüstungsschuldenspirale reinziehen, ob die Bürger es wollen, oder nicht.
Offenbar soll es auf eine europäische Armee hinauslaufen, die eigentlich aufgrund der angeblichen Souveränität der einzelnen EU-National-Staaten gar nicht sein dürfte.
Die EU ist aus meiner Sicht eine Organisation des Rechtsbruches auf allen Ebenen. Führende EU-Funktionäre stehen nun mit dem Rücken an der Wand, weil ihre kriminellen Handlungen der Vergangenheit immer mehr an die Oberfläche geraten.
Ich interpretiere hier, dass man durch ein Ablenkungsmanöver den Kopf aus der Schlinge eines Rechtstaats-Prozesses ziehen will, selbst wenn es sich bei dem Ablenkungsmanöver um einen 3. Weltkrieg handelt, der ein unendliches Leid über die Menschen in Europa bringen würde.
Wer denkt dann noch an die im Raum stehenden Korruptionsvorwürfe gegen eine Ursula von der Leyen mit der Pharmaindustrie, wenn die Bürger Europas an den Särgen ihrer gefallenen Soldaten trauern.
Ich halte dieses Spiel der Macht für pervers.
Umso wichtiger, gerade jetzt im Gottvertrauen zu sein, um diese schweren Verwerfungen durchzustehen.
Mir ist wichtig zu betonen, dass es nicht um den Untergang ganz Europas geht, sondern wieder einmal um einen unnötigen Krieg, den man vom Zaun bricht, um dann einen Wiederaufbau zu vollziehen.
Hoffen wir, dass die Menschen möglichst schnell erwachen, um sich diesen durchschaubaren Kriegstreibern entgegen zu stellen.
Andreas Popp am 8. August 2025 https://x.com/A_PoppOffiziell