Plan B für Einsteiger

Wirtschaft ist auch ohne Krise möglich!

von Andreas Popp


Fließendes Geld, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine echte Alternative zur scheiternden Wirtschafts- und Gesellschaftsordung.

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Plan B für Einsteiger

Wirtschaft ist auch ohne Krise möglich!

von Andreas Popp


Immer wieder werden wir von aktiven Freunden der Wissensmanufaktur gebeten, doch einmal eine kurze Beschreibung unseres Plan B zu geben, um weitere Interessenten zu aktivieren. Einige Personen neigen dazu, unsere Ausführungen mangels Kenntnis als Illusion zu bezeichnen, was dazu führt, die 20 seitige Konzeption erst gar nicht zu lesen. Ich möchte mit dieser vereinfachten kompakten Darstellung weitere interessierte Menschen erreichen.

Radikal stammt ab vom lateinischen Wort Radix (Wurzel). Besonders wichtig sind solche Begriffsbestimmungen bei der Hinterfragung unserer Gesellschaftsordnung, denn gerade dabei sollte man keinesfalls aneinander vorbeireden. Will man zum Beispiel die ständig wachsende Staatsverschuldung radikal lösen, dann bedeutet der Begriff „radikal“ etwas durchweg Positives: Man befasst sich mit der Wurzel allen Übels, anstatt sich nur über Symptome zu wundern, wie es im Durchwurstelpragmatismus der politischen Landschaft leider überwiegend der Fall ist. Seit Jahrzehnten erzählt man uns, wir bräuchten mehr Wachstum und müssten alle den Gürtel enger schnallen, um zukünftigen Generationen nicht nur Schulden zu hinterlassen – eine Aussage, die jeglicher Logik entbehrt, denn wenn eine ganze Generation verschuldet sein soll, dann fragt sich, bei wem denn eigentlich?

In der Wissenschaft sollte man ohne Wenn und Aber eine „radikale“ Grundhaltung voraussetzen, doch das ist leider nur selten der Fall und meist nicht gern gesehen.

Wir leben in einem Wirtschafts- und Finanzsystem, welches ewiges Wachstum und somit die fortschreitende Zerstörung der Welt und ihrer Bewohner (ob Menschen, Tiere oder Pflanzen) voraussetzt, um „Wirtschaftskrisen“ zu vermeiden. Der „normale Bürger“, der sich mit seiner Seele, dem Geist und dem Körper auch nur halbwegs im Einklang befindet, hat diese verfahrene Situation schon längst intuitiv erfasst. Warum aber versagen die Politik und die Wissenschaft so gnadenlos?

Die Antworten sind komplex, aber trotzdem leicht zu verstehen. Ich möchte versuchen, nur einige Zusammenhänge sehr komprimiert anzusprechen, um Ihr Interesse an diesen so wichtigen Themen zu wecken. Sie können sich mit wenig Aufwand ein großes (vermeintlich nur Experten vorbehaltenes) Wissen aneignen, welches diese Welt transparenter erscheinen lässt und Ihnen maximale Selbstsicherheit verleiht.

Vor ein paar Jahrhunderten „wusste“ jeder Mensch, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist und sich alle anderen Himmelskörper um sie drehen. Kopernikus wurde bekanntermaßen nicht mit offenen Armen empfangen, als er das heliozentrische Weltbild ermittelte und verkündete. Für die dogmatisch geführte wissenschaftliche Welt war es immer schwer, sich von liebgewordenen Paradigmen zu trennen. Dies erkannte auch Max Planck, der den Ausdruck prägte: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist." Warum auch sollte man sich belehren lassen? Man lebte schließlich warm und trocken auf Kosten der Untertanen, die man gern mit angeblich wissenschaftlichen oder kirchlichen Drohungen im Zaume hielt.

Mehr denn je werden gerade heute perfektionierte Angstszenarien gegen die Menschen angewandt. Wir alle kennen den Begriff „Finanz- oder Wirtschaftskrise“, obwohl die Bezeichnung „Schulden- und Reichtums-Dilemma“ korrekter wäre. Die Banken werden als systemrelevant bezeichnet und „müssen gerettet werden“, da die Bürger ansonsten ihre Sparguthaben verlieren würden. Ich möchte den Personen aus Politik und Wirtschaft keine bösartige Lüge unterstellen, nichts desto trotz ist diese Aussage die größte anzunehmende Unwahrheit (GAU).

Um diese provokante Aussage zu beweisen, haben mein Kollege Rico Albrecht und ich einen Plan B entwickelt, der in der Wirtschaftswissenschaft mittlerweile weltweit diskutiert wird. Bisher haben wir noch keine grundlegenden „Fehler“ in unserer Konzeption unterstellt bekommen, die nicht auf der Stelle widerlegbar waren. Natürlich kann man gegen unsachliche und propagandistische Angriffe schwer etwas unternehmen. Diese werden gern von der systematisch profitierenden Machtminderheit gestreut und von deren abhängigen Menschen (die selbst unter diesem Wahnsinn leiden) aus Angst vor einer latenten Verelendung unkontrolliert weiter kolportiert.

Eine wesentliche Grundlage der ursächlich verfahrenen Situation erkennen wir historisch bei der Abkehr von der damaligen Versorgungswirtschaft, die allen Menschen diente, hin zu einer Handels- und Profitwirtschaft, die der Allgemeinheit grundsätzlich schadet. Außerdem läuft das auf Schulden basierte Geldsystem exponentiell auf immer wiederkehrende Zusammenbrüche hinaus. Hier finden wir die Ursache einer immer stärker sichtbar werdenden Massenverarmung, einer dramatisch steigenden Umweltzerstörung, vieler unsinniger Kriege usw. Verantwortlich ist der permanent geforderte Wachstumswahn, der sich aus dem verzinsten Geldsystem ergibt und nur einem sehr kleinen „elitären“ Bevölkerungsanteil dient. Ein Finanzsystem, das nahezu der gesamten Bevölkerung schadet und von dem nur äußerst kleine Kreise „leistungslos“ profitieren, muss „radikal“ auf den Prüfstand. Wir können aber nur dann etwas ändern, wenn gerade die unterdrückte Mehrheit erwacht und sich aktiv mit dieser „Ordnung“ beschäftigt. Geschieht das nicht, werden mit mathematischer Präzision alle Bevölkerungsmehrheiten dieser Erde in eine dramatische Verelendung münden.

Unser Plan B basiert auf vier Komponenten und stellt eine mathematisch beweisbare, aber auch spirituell „logische“ Lösung dar, die mit aufgeräumtem Kopf wissenschaftlich abgeleitet wurde. Es handelt sich um ein allgemeinverständliches Konzept, welches mit ein wenig Vorstellungskraft schnell verinnerlicht werden kann. Dadurch unterscheidet es sich grundlegend von der bestehenden Ordnung, bei der ein vergleichbares Verständnis nicht einmal nach einem jahrelangen Studium erreicht wird. Dies ist leicht zu erkennen an der verwirrenden, widersprüchlichen Nachrichtenlage der sogenannten Experten, die die Krise nicht vorhersehen konnten und hilflos längst widerlegte Dogmen ins Mikrofon stammeln.

Kurz möchte ich unseren Plan B nun beschreiben:

1.  Fließendes Geld

Wir haben in unser nachhaltiges Gesamtsystem eine Geldordnung integriert, welche allen Menschen dient. Durch eine Abschaffung der existierenden inflationären Schwundwährungen wie Dollar, Euro, Schweizer Franken usw. bekommen die Menschen wieder eine Berechenbarkeit und Vertrauen in ein stabiles Geldsystem. Ein der Natur nachempfundener Umlaufimpuls sorgt für klare Verhältnisse und einen Stopp der permanent von „Fleißig nach Reich“ strömenden Geldflüsse, ohne utopische Enteignungsmaßnahmen. Auf der Stelle könnten wir den Wachstumswahn stoppen und die sinnlose Energievergeudung massiv herunterfahren. Alle Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, die aderlassartige Rohstoffplünderung wäre massiv rückfahrbar. Dieses Thema ist eine entscheidende Komponente und sollte sehr sorgfältig nachvollzogen werden.

2.  Das soziale Bodenrecht

Es gibt Menschen die behaupten, sie wären schuldenfrei, weil Sie z.B. ein unbelastetes Grundstück vorweisen können. Sind sie das wirklich? Wenn ein solcher „Eigentümer“ ein paar Jahre lang keine Grundsteuern bezahlt, wird es ihm weggenommen! Wir haben ein Konzept entwickelt, in dem ein durchschnittlicher Grundstücksbesitzer keine Grundsteuern mehr bezahlen muss, sondern stattdessen Boden-Einnahmen generiert. Klingt absurd? Nicht wenn man dieses Bodenrechtsthema mathematisch und wissenschaftlich nachvollziehbar angeht. In meinem Buch „Der Währungs-Countdown“ steige ich tiefer ein, wie man als Grundbesitzer tatsächlich schuldenfrei sein kann.

3.  Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Bei diesem Thema muss eines von Beginn an klargestellt werden: Wir sprechen nicht von einer Sozialleistung, die durch die Besteuerung von Arbeit finanziert wird, sondern von einem kollektiven Anspruch auf Errungenschaften, die der Allgemeinheit durch frühere Generationen zur Verfügung gestellt wurden. Dabei geht es insbesondere um Erträge, die aus dem technologischen Fortschritt heute automatisch entstehen. Auch sprechen wir nicht von einer Finanzierung in heute üblichen Währungen. Durch fließendes Geld und soziales Bodenrecht sinken die Lebenshaltungskosten enorm, da der 40-prozentige Zinsanteil, der durchschnittlich in allen Preisen enthalten ist, entfällt. Besonders stark sinken die Mieten. Zusätzlich erhalten alle, die der Allgemeinheit keine riesigen Bodenflächen aus Spekulationszwecken entziehen, Überschüsse aus dem sozialen Bodenrecht. Beides zusammen reduziert das erforderliche BGE erheblich. Das BGE für Banken (Zinsen auf Staatsschulden) entfällt. Da die Staatsfinanzierung über fließendes Geld erfolgt, kann der Steuerapparat und weitere unnötige Arbeit abgebaut werden. Daraus ergibt sich mehr Freizeit für Alle, bei gleichbleibendem Angebot an Waren und Dienstleistungen oder ein erhöhtes Angebot, falls die gewonnene Freizeit nicht in Anspruch genommen wird.

Wir wollen das bestehende(!) bedingungslose Spitzeneinkommen in ein „gemeinnütziges“ bedingungsloses Grundeinkommen umwandeln. Zurzeit partizipiert nur eine ultrakleine Gruppe von diesen leistungslosen Bezügen. Denken wir an die Bankensysteme, die ohne jegliche Leistung Geld aus dem Nichts herstellen dürfen und dieses gegen Zinsen verleihen, mit Pfand versteht sich. Oder nehmen Sie einen Milliardär, der in weniger als 10 Jahren daraus an den Kapitalmärkten ohne irgendeine echte Arbeit zwei Milliarden macht. Der Plan B sieht vor, dass alle Menschen einen gerechten Anspruch auf von früheren Generationen geschaffene Werte in Form eines leistungslosen Einkommens erhalten, um endlich von der Verelendungsangst befreit zu werden. Die entstehende Kreativität kann man sich leicht vorstellen.

4.  Eine freie Presse

Wir stellen die sogenannte „Pressefreiheit“, die per Gesetz verankert ist, nicht in Frage. Doch was nutzt sie in der Praxis, wenn die Pressekonzerne von bestimmten Kapitalsammelbecken beherrscht werden. Auch die Presse und ihre meist sehr unzufriedenen und oft kompetenten Journalisten sollten endlich ordentlich bezahlt werden, um investigativ tätig werden zu können, damit sie ebenfalls der Allgemeinheit dienen und nicht mehr vor allem den Personen, die auch vom bedingungslosen Spitzeneinkommen leben. Das ist mit wenigen Parametern zu regeln.

Fazit:

Ich möchte in dieser kurzen Ausgabe nicht tiefer in die Themen einsteigen, aber ich verspreche Ihnen, dass Sie unser Konzept relativ leicht nachvollziehen können, wenn Sie ein wenig Interesse und Offenheit mitbringen. Was in unserer dogmatischen Welt utopisch klingt, ist real umsetzbar. Erkennen Sie dabei bitte den Charakter der Komponenten des Plan B. Nur im Verbund machen sie Sinn. Ein Zwei-Komponenten-Kleber funktioniert auch nicht, wenn man nur eine Komponente untersucht. Wir benötigen keinen Bewusstseinssprung, der gern im ersten Impuls herangeführt wird. Nein, es geht um eine logisch beweisbare Lösung, die den Menschen so belässt, wie er ist. Verändern wir aber die Rahmenbedingungen nach Plan B, würde z.B. eine Person, die ihre Gier auslebt, nicht andere automatisch schädigen, wie es heute der Fall ist. Wir möchten, dass auch bei solchen Aktivitäten immer die Allgemeinheit mit partizipiert.

Ich hoffe ich habe Ihre Neugier geweckt, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Informieren Sie sich über diese Themen in Form der 6 stündigen DVD „Plan B“, dem Hörbuch „Steuerboykott“ von Rico Albrecht und dem von mir geschriebenen Buch „Der Währungs-Countdown“.

Den Bewusstseinssprung brauchen wir eher für die wirklich wichtigen Dinge dieser Welt. Die Rahmenbedingungen einer funktionierenden Wirtschaft sollten wir einfach mit unserem Verstand und einer ordentlichen Portion „Ethik“ hinbekommen.

www.wissensmanufaktur.net/plan-b
Plan B

 

Ihr Andreas Popp, Juni 2012


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