Gnadenlos gegen Gnadenhof

Unsere Mitgeschöpfe Tiere werden in unserer Zeit als die sprachlosesten und hilflosesten Geschöpfe nicht selten Opfer der „Verwerfungen“, die wir Menschen uns selbst, der Umwelt und eben den Tieren in der Schlussphase eines immer ruppigeren kapitalistischen Wirtschafts- und Sozialsystems tagtäglich antun. Bei den industriell „genutzten Nutz-Tieren“ gelten ohnehin nur marktwirtschaftliche Gesichtspunkte und dominieren die Interessen der „Nahrungsmittellobby“.

Alpenparlament TV vom 13.08.11

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Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, dass er sich als Zielscheibe von Diffamierungen freiwillig an die Öffentlichkeit wendet. Natürlich wird nach solchen Veröffentlichungen oft mit „Dreck“ geschmissen und das ist eine schreckliche Situation, denn es geht dabei um die Tiere und sonst nichts.

Barbara Bennefeld ist ein Mensch, die sich dem stellt. Sie weiß, dass Sie von vielen Unwissenden und nicht im Thema steckenden Personen permanent angegriffen wird. Wer Sie und Ihr einfaches Leben kennt, sollte ein wenig inne halten. Sie lebt für und mit den Tieren und ist bereit viele Entbehrungen dafür in Kauf zu nehmen… Sie könnte es einfacher haben… Stattdessen hängt ihr Herz genau an den Tieren, die niemand mehr haben will. Für diese Tiere führt sie ein spartanisches Leben, denn jeder Cent wird für die Versorgung der Tiere benötigt. Es gibt keinerlei staatliche Hilfe, es ist ein rein privater Gnadenhof.

Wir selbst kennen natürlich den Hof und die Haltung der Tiere und wissen wie es dort aussieht… Ganz im Gegensatz zu all den „Gegnern“, die niemals je vor Ort waren aber alles ganz genau wissen! Uns wirft man nicht selten vor, den Maßstab der Tierhaltung eher sehr hoch anzulegen.

Einen Punkt möchten wir noch dringend ergänzen:

Falls der Eindruck entsteht, dass wir Tierheime als „kommerziell“ ansehen, entspricht das nicht unserer Absicht. Im Film geht es um einen konkreten Fall, der nicht verallgemeinert werden darf!

Tierheime arbeiten nicht kommerziell, sondern bekommen wenn überhaupt, für ihre Tätigkeiten minimale Unterstützungen der Städte und Gemeinden für Fundtiere, die vorn und hinten nicht ausreichen. Selbst die Vermittlungsgebühren decken nur einen Teil der real entstehenden Kosten ab. Es ist also unerlässlich, dass diese nicht staatlichen Einrichtungen Spenden erhalten, sonst könnten sie ihre so nötige Arbeit nicht leisten.
Die Versorgung, Tierarztkosten, Medikamente und allgemeine Unterhaltungskosten eines Tierheims übersteigen bei weitem die Einnahmen. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer könnte kein Tierheim überleben…

Wir stellen uns voll hinter die Opfer von Behördenwillkür, sprich die Tiere. Wir wünschen Frau Bennefeld weiterhin das Rückgrat, sich für Recht und Ordnung in einem sich längst verabschiedeten Rechtstaat einzusetzen. Wir werden ihr weiterhin den Rücken stärken…

Offenbar finden die so unnötigen tyrannischen Entwicklungen in unserer „modernen“ Welt im Rahmen der sogenannten Demokratie auf allen Ebenen statt und werden immer dramatischer.

 

Ihre

Pia M. Kästner und Andreas Popp

 

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