Angelsächsische Trusts

Angelsächsische Trusts als Werkzeuge des Finanzkrieges

Die "G 20-Armee" im politischen Einsatz...

von Andreas Popp


Es gibt mehrere Sichtweisen sich mit den regelmäßigen Treffen der großen Nationen auseinanderzusetzen und dabei meine ich nicht die Bilderberger.

Im April 2009 saß der G-20 Gipfel in London zusammen, um die Finanzmärkte zu retten. Das ganze Programm war 1.100 Milliarden Euro schwer, die nun das europäische Volk aufzubringen hat. Von der Wirtschaft wurde erst gar nicht gesprochen, nein es ging um die Absicherung der Casino-Spieler der Investment-Ordnung. Heute läuft das perfide Spiel der Kapitalsammelbecken wie eh und je weiter. Auf dem letzten G-20 Gipfel saßen dann wieder die Handlanger des Großver-mögens (auch Staatschefs genannt) in Toronto zusammen und wischten z.B. die Finanztransaktionssteuer vom Tisch.

Durch die System-Unterstützungs-Programme werden die Plutokraten weiter gestärkt, zu Lasten der Arbeitnehmer und der Unternehmer (natürlich nicht der Konzerne, die letztlich als Beuteunternehmen des Bankwesens fungieren und somit keine klassischen Unternehmer sind).

Die Gut- bzw. "Schlafmenschen" (das finde ich passender), werden derweil mit den typischen Ablenkungsmanövern beschäftigt. Da sind z.B. die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften, die "zentral informiert" sich als tatsächliche Opfer gegenseitig "die Schuld" an der Gesamtmisere vorwerfen, wobei nur die naiven Mitglieder der Lobbyisten glauben, dass Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum anzustrebende Ziele sind. Die aufgeweckten Personen, die erkannt haben, dass diese Ziele absurd sind und zu massiven Verwerfungen führen, werden mundtot gemacht, oder sitzen in den Vorständen, wo sie wider besseren Wissens die Unwahrheit propagieren.

Vor ein paar hundert Jahren haben die normalen Menschen gekämpft, weil sie nicht mehr für die Feudalherren arbeiten wollten.

Heute kämpfen sie als Arbeitslose dafür, wieder für die Unterdrücker arbeiten zu dürfen!

Die demokratischen Strukturen waren für die Feudalherren offenbar ein voller Erfolg, denn selbst heute denken noch immer viele Menschen, dass in unserer Gesellschaftsform das Volk der Souverän ist und tatsächlich etwas zu sagen hat, bzw. man sogar wählen kann...

Ja und dann kommen da noch die Neiddebatten als Spielart dazu, indem man z.B. die Schweiz als Steueroase diffamiert, in der angeblich die Ultrareichen ihre staatlichen Zwangsabgaben umgehen können.

Wer spricht eigentlich von den Kanalinseln wie Guernsey, Isle of Man oder Jersey usw., die weder zur EU noch zu Groß Britannien gehören, sondern sich im Eigentum des britischen Königshauses befinden, welches dort gewissermaßen "Freibankenzonen" installierte. Diese Offshore-Zentren gehören zu den größten Finanzcasinos der Welt, aber wann hört man einmal davon?

Trusts sind angelsächsische juristische Schöpfungen, die kein Bankgeheimnis benötigen, da man mit juristischen- und steuerlichen Strategien den Fiskus quasi ausgeschaltet hat. Die Spezialisierung der Offshore-Inseln in Europa hat diese Fischer-Örtchen zu gigantischen Finanzplätzen heranwachsen lassen, wobei die Einheimischen vermutlich nicht einmal erahnen, welche "Machenschaften" in ihrer Heimat ablaufen.

Auch in der Karibik oder in Singapur sind diese grauen Kapital-Markt-Trusts entstanden. In diesen Konstruktionen können gewisse Personen quasi anonym (also frei von Steuerpflichten) ihre wie auch immer entstandenen Reichtümer renditestark bunkern, während der kleine Mittelständler die Macht der Gesetze zu spüren bekommt, wenn eine Essensquittung nicht richtig verbucht wurde.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Diskussion um die "Steueroasen" Schweiz, Liechtenstein usw. sind reine Ablenkungsmanöver, die zusätzlich noch den Nebeneffekt haben, die autarkieorientierten Schweizer zu demoralisieren und somit in die unheilvolle Globalisierung zu zerren.

In Wirklichkeit finden die "krummen" anonymen Finanzanlagen mit "Steuervermeidung" im Rahmen der USA auf den karibischen Inseln statt und für das Königreich Britannien eben im Kanal zwischen England und Frankreich. Diese Offshore-Paradiese "verwahren" vermutlich mehr Spargelder, als die gesamte Schweiz, die als bekannter Finanzplatz 2009 noch rund 27% des Weltgeldes verwaltete.

Die OECD drohte nun bestimmten Staaten, sie auf die rote Liste der Steuerparadiese zu setzen, wenn sie der Auflösung des Bankgeheimnisses nicht einwilligen würden. Die Schweiz, Österreich und Luxemburg stimmten zähneknirschend zu, während man die "richtigen" Steuerhinterzieher-Gebiete, wie das US-amerikanische Delaware (wo man Groß-Kapitaleigner komplett von der Steuer befreit hat), oder die Kanalinseln nicht einmal ansprach.

Die medienwirksamen Diskussionen über eine dringende "Transparenz" im weltweiten Finanzmarkt dienen lediglich den wirklichen Machtinhabern hinter den Kulissen, die letztlich real für alle Verwerfungen verantwortlich zu machen sind, egal ob es nun um die vielen Kriege, die große Verelendung auf der Erde oder halt im kleinen Maße um Steuerumgehung geht. Die angeblichen Maßnahmen gegen die Bankensysteme bewirken genau das Gegenteil der offiziellen Aussagen. Sie stärken die Spieler, denn SIE machen letztlich die Gesetze durch ihren Einfluss in den verschiedensten Lobbyisten-Gruppen.

Wenn Du einen Sumpf trocken legen willst, solltest Du nicht die Frösche um Rat fragen...!

Damit beende ich dieses Thema, denn ich sehe sie schon wieder, die Keule der Verschwörungstheorie, die man nach solchen Aussagen gern anhebt, um Kritiker zu eliminieren. Es ist wirklich unglaublich, wie die Verbildungssysteme und die dogmatische Medienlandschaft einer so großen Menge von Menschen die Kreativität und das autarke Denken entzog.

Solange man mich lässt, werde ich weiter diese Themen ansprechen und hoffen, dass die sogenannten Experten langsam wach werden oder ihr Gewissen wiederfinden.

Vor allem aber sollten die Menschen verstehen lernen, dass dieses System genau so aufgebaut wurde, wie es funktioniert, nämlich immer von Arm zu Reich. Das ist doch gar nicht so schwer nachzuvollziehen...

Nach jeder Regierung ist es immer ein bisschen schlechter geworden, egal wer uns verraten hat und das gilt für alle(!) Parteien und deren Handlanger, auch wenn ich damit sehr viele Funktionäre gegen mich aktiviere. Mir ist sehr wohl klar, dass viele kleine Abgeordnete oder Kommunalpolitiker nicht im Entferntesten verstehen, was sie tun aber - das sollen sie ja auch nicht. Ich bitte Sie von ganzem Herzen, diese Aussagen nicht als Angriff zu werten, sondern als Aufklärung eines aufgeräumten Denkers. Steigen Sie einmal für einen Augenblick aus dem Hamsterrad aus und lassen Sie Ihre Gedanken frei. Darum bitte ich Sie...

 

Ihr Andreas Popp, August 2010

 

Als pdf-Datei herunterladen: Angelsächsische Trusts als Werkzeuge des Finanzkrieges!

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